Russisch Orthodoxe Allerheiligen Kirche Bad Homburg
Info Taunus Sehenswürdigkeiten
Russisch Orthodoxe Allerheiligen Kirche - Bad Homburg
Bereits im 19. Jahrhundert lockte der Bad Homburger Kurbetrieb internationale Gäste an, unter ihnen bekannte und gut situierte Besucher aus Russland. Nachdem es Mitte des 18. Jahrhunderts bereits eine Russische Orthodoxe Privatkirche in Bad Homburg gegeben hatte, kam es Ende des 19. Jahrhunderts auf Initiative dieser herrschaftlichen Gäste zu Planung und Bau einer neuen, heute als Russische Kapelle bezeichneten Kirche.
Federführend war hierbei der russische Staatsrat A.J. Proworoff, ein häufiger Kurgast in der Stadt.
An ihn erinnert noch heute der Proworoff-Tag Ende Juni, an dem ihm zu Gedenken die Bad Homburger Einzelhändler Rosen an die Damen der Stadt verteilen. Er übernahm die Beschaffung der notwendigen Geldmittel, die Stadt Bad Homburg stellte kostenlos den Baugrund zur Verfügung.
Entworfen wurde die Kapelle von einem St. Petersburger Architekten: Louis N. Benois, einem Großvater Peter Ustinovs, im Stil einer russischen Kirche des 16. Jahrhunderts. Von Bad Homburger Seite beteiligt war der Baurat Louis Jacobi, der auch den Wiederaufbau des Saalburg-Kastells leitete. So entstand am Rande des Kurparks neben der Kaiser-Friedrich-Promenade die Russisch-Orthodoxe Allerheiligen Kirche.
Die Grundsteinlegung erfolgte am 16. Oktober 1896 in Anwesenheit des russischen Zarenpaares Nikolaus II. und Alexandra Fjodorowna (geborene Alice von Hessen-Darmstadt); die Einweihung fand ohne das Zarenpaar am 22. September 1899 statt.
In direkter Nähe der Kirche wurde 1910 auf Veranlassung eines Erzpriesters der Russischen Kirchengemeinde zu Berlin auch ein Pfarrhaus und Hospiz errichtet. Es diente als Wohnung für einen Geistlichen, bot russischen Kurgästen einen Versammlungsraum und weniger gut betuchten Erholungsbedürftigen eine günstige Alternative zu den damals schon teuren Hotels des exklusiven Kurortes.
Die Kapelle selbst spiegelt den Glanz der Russisch-Orthodoxen Kirche wider; Religiösität und Prunk liegen dicht beieinander. Die Bauweise bildet eine kunstvolle Synthese aus byzantinischer Baukunst und abendländischer Kirchenarchitektur.
Bereits im 19. Jahrhundert lockte der Bad Homburger Kurbetrieb internationale Gäste an, unter ihnen bekannte und gut situierte Besucher aus Russland. Nachdem es Mitte des 18. Jahrhunderts bereits eine Russische Orthodoxe Privatkirche in Bad Homburg gegeben hatte, kam es Ende des 19. Jahrhunderts auf Initiative dieser herrschaftlichen Gäste zu Planung und Bau einer neuen, heute als Russische Kapelle bezeichneten Kirche.
Federführend war hierbei der russische Staatsrat A.J. Proworoff, ein häufiger Kurgast in der Stadt.
An ihn erinnert noch heute der Proworoff-Tag Ende Juni, an dem ihm zu Gedenken die Bad Homburger Einzelhändler Rosen an die Damen der Stadt verteilen. Er übernahm die Beschaffung der notwendigen Geldmittel, die Stadt Bad Homburg stellte kostenlos den Baugrund zur Verfügung.
Entworfen wurde die Kapelle von einem St. Petersburger Architekten: Louis N. Benois, einem Großvater Peter Ustinovs, im Stil einer russischen Kirche des 16. Jahrhunderts. Von Bad Homburger Seite beteiligt war der Baurat Louis Jacobi, der auch den Wiederaufbau des Saalburg-Kastells leitete. So entstand am Rande des Kurparks neben der Kaiser-Friedrich-Promenade die Russisch-Orthodoxe Allerheiligen Kirche.
Die Grundsteinlegung erfolgte am 16. Oktober 1896 in Anwesenheit des russischen Zarenpaares Nikolaus II. und Alexandra Fjodorowna (geborene Alice von Hessen-Darmstadt); die Einweihung fand ohne das Zarenpaar am 22. September 1899 statt.
In direkter Nähe der Kirche wurde 1910 auf Veranlassung eines Erzpriesters der Russischen Kirchengemeinde zu Berlin auch ein Pfarrhaus und Hospiz errichtet. Es diente als Wohnung für einen Geistlichen, bot russischen Kurgästen einen Versammlungsraum und weniger gut betuchten Erholungsbedürftigen eine günstige Alternative zu den damals schon teuren Hotels des exklusiven Kurortes.
Die Kapelle selbst spiegelt den Glanz der Russisch-Orthodoxen Kirche wider; Religiösität und Prunk liegen dicht beieinander. Die Bauweise bildet eine kunstvolle Synthese aus byzantinischer Baukunst und abendländischer Kirchenarchitektur.
Ein schlichtes Steinfundament und zwei helle Säulenelemente, die den Blick auf die massive Holztür rahmen. Leider verschlossen - dem Besucher bleiben Eintritt und -blick in das Innere der Kirche verwehrt.
Ihm bietet sich aber die Möglichkeit, an einem der ausgehängten Gottesdienste teilzunehmen, die sowohl in russischer als auch in deutscher Sprache abgehalten werden.
Die Mauern sind aus rotem Backstein in Klinker-Bauweise errichtet, eingelegt sind einige bunte Kacheln mit floralen Mustern. Ähnliche Verzierungen finden sich in den Bändern aus buntem Glas und Keramik, die sich unter dem Gold des Daches und der Kuppel entlangziehen.
Ihm bietet sich aber die Möglichkeit, an einem der ausgehängten Gottesdienste teilzunehmen, die sowohl in russischer als auch in deutscher Sprache abgehalten werden.
Die Mauern sind aus rotem Backstein in Klinker-Bauweise errichtet, eingelegt sind einige bunte Kacheln mit floralen Mustern. Ähnliche Verzierungen finden sich in den Bändern aus buntem Glas und Keramik, die sich unter dem Gold des Daches und der Kuppel entlangziehen.
Hier zeigt sich die ganze Pracht byzantinischer Baukunst. Das Rund der Kuppel leuchtet in strahlendem Glanz weit in den Kurpark hinein, den krönenden Abschluß bildet ein kunstvoll gearbeitetes goldenes Kreuz.
Kommentare werden von der Online-Redaktion veröffentlicht.





Ihr Kommentar zu dieser Seite