Vogelburg in Weilrod Taunus
Vogelburg in Weilrod Taunus
Kuscheln mit dem Kakadu …
Kakadu
… können Sie mitten im Taunus,
in der Weilroder Vogelburg.
Im Ortsteil Hasselbach auf 420 m Höhe in Hanglage gelegen ist der Papageienpark seit über 25 Jahren ein beliebtes und lohnendes Ausflugsziel für Jung und Alt und bringt einen farbenprächtigen Hauch tropischer Exotik in die heimischen Mittelgebirgswälder.
Entstanden ist die Vogelburg 1981 auf private Initiative eines Vogelliebhabers hin, der sich aus familiärer Tradition schon jahrzehntelang der Pflege und Zucht von Papageien widmete.Nicht das kommerzielle Interesse steht im Vordergrund, hier sollen keine bunten Vögel zur Schau gestellt werden. Vielmehr geht es um Schutz und artgerechte Haltung der Papageien und anderen exotischen Vögel, die aus unterschiedlichen Gründen hier abgegeben werden. Der Park wird privat geführt und erhält keine öffentlichen Zuschüsse, sondern lebt von Eintrittsgeldern, Spenden und Mitgliedsbeiträgen.
Was macht die Papageienhaltung so besonders?
Natürlich sind es einfach wunderschöne Vögel, ihr buntes Gefieder mit den kräftigen Farben lässt jeden Malkasten vor Neid erblassen, die Lebendigkeit der klaren Farben und Zeichnungen fasziniert auf den ersten Blick.
Aber diese
Vögel sind noch viel mehr: sie sind hochintelligent und gelehrsam, gesellig und sensibel. Sie können sprechen lernen und sind auf emotionale und zeitliche Zuwendung ihres Halters und/oder anderer Artgenossen angewiesen, ohne entsprechende Kontakte verkümmern sie zu unglücklichen Geschöpfen, werden krank und zeigen Verhaltensstörungen wie z.B. Federrupfen, Selbstverstümmelung, stereotype Bewegungen und unkontrollierte Eiablage.
Für ihr seelisches Gleichgewicht brauchen sie Zuneigung (die sie auch offen erwidern) und stabile artgerechte Lebensumstände – und das auf viele Jahre hin, Papageien werden zwischen 50 und 80 Jahre alt
Das sind hohe Anforderungen an einen Halter, mit dem Kauf eines Papageien hat man einen
Gefährten für ein Menschenleben lang. Nicht jeder überlegt eine solche Anschaffung ausreichend, die Folge ist über kurz oder lang die Abgabe kranker einsamer Vögel. Die Vogelburg steht in diesen Situationen mit Rat und Tat zur Seite: von Tipps zur besseren Haltung bis hin zur Aufnahme der Tiere in eine ihren Bedürfnissen entsprechende Umgebung.
Neben Pensionsgästen für die Dauer eines Urlaubs oder Krankenhausaufenthalts bietet die Vogelburg auch alten Tieren einen Altersruhesitz.
Unzählige
Aras, Kakadus und Amazonen haben in den großzügigen
Volieren der Anlage ihr Zuhause. Ähnlich einer echten „Burg“ wurde hier aus Natursteinen ein Gemäuer geschaffen, das sich perfekt den vorgefundenen Naturgegebenheiten anpasst.
Vogelhäuser unterschiedlicher Größe schmiegen sich an den Hang, verbunden durch verwinkelte Wege und aufschlussreiche Lehrpfade. Bäume, hohe Bambuspflanzen und die üppige Farbenpracht der Blumen besonders im Frühjahr machen den Rundgang zu einem
besonderen Erlebnis. Für den Besucher bietet sich die
seltene Gelegenheit, Papageien „feder“nah zu erleben: gleich am Eingang sitzt ein zweiköpfiges „Empfangskomitee“ und nimmt gnädig angebotenes Futter entgegen. Die Körner können in kleinen Beuteln für 50 Cent überall auf dem Gelände aus Automaten gezogen werden.
Aber Vorsicht: auch Knöpfe sind eine begehrte Beute!
In den Vogelhäusern begegnet man den teilweise
handzahmen Tieren völlig frei und ungebunden – oder sie dem Besucher:der Kakadu senkt den Kopf, um leichter am Nacken gekrault zu werden und spreizt begeistert die Flügel ab, um auch schwer erreichbare Stellen für streichelnden Hände zugänglich zu machen;
der
Beo erstaunt mit einem
langgezogenen „neeeeeiiiiin“ und einem Wort, das wie „Warzenschwein“ klingt; Papageien sagen „Hallo“, erwidern Kopfnicken oder –schütteln und überraschen mit Redekünsten und akrobatischen Klettereien.
Ohne Zweifel geht es den Tieren hier gut: sie haben passende Haltebedingungen, eine feste Ortsbindung und die richtigen Sozialpartner für ein papageiengemäßes Leben.
Text: Susanne Eichel / Fotos: FXVISION
In den durchweg
sehr gepflegten und sauberen Vogelburgen und –häusern
leben viele verschieden Arten, u.a. Graupapageien, Gelbbrustaras, Grünflügelaras, Zwergaras, Amazonen aller Arten (Gelbstirn-, Rotstirn-, Weißstirn-, Blaustirn-, Venezuela-, Müller-, Gelbnackenamazonen usw.) große und kleine Kakadus in den Farben weiß, gelb/weiß, rosa/weiß, Agaponiden (die sogenannten Unzertrennlichen, auch Pfirsich- oder Rosenköpfe genannt).
Außerdem gibt es eine Voliere für Wellensittiche, eine für Nymphensittiche, Edelpapageien und ergänzend einen Lehrpfad für Uhus und Eulen.
Text: Susanne Eichel / Fotos: FXVISION
Die Vogelburg ist ganzjährig geöffnet, an den Wochenenden bevölkern vor allem Familien die naturbelassene Anlage, um einen gleichermaßen interessanten wie erholsamen Tag zu verbringen. Auch Ausflugsgruppen, Schulklassen oder Firmenveranstaltung (hierfür kann das Macao-Haus mit 40 Sitzplätzen angemietet werden) finden hier ein schönes Auflugsziel.
Ein Restaurationsbetrieb bietet kleine Gerichte, Getränke sowie Kaffee und Kuchen. Im Eingang ausgestellt sind auffallend schöne und naturgetreue Aquarellbilder von verschiedenen Papageien. Für die Selbstverpflegung laden Grillnischen und viele gemütliche Sitzgelegenheiten ein.
Fotografieren ist ausdrücklich erwünscht. Wem seine eigenen
farbenprächtigen Fotos als Souvenir nicht ausreichen, kann sich im Andenkenladen neben der Kasse umsehen, der Papageien in allen Formen, Größen und Materialien und vieles weitere mehr rund um diese Vögel anbietet.
Vogelburg
61276 Weilrod / Taunus
Telefon: 06083 / 2040
Fax : 06083 / 1845
E-Mail:
info@vogelburg.de
Internet:
www.Vogelburg.de
Öffnungszeiten:
15. März bis 31. Oktober: täglich 10 bis 19 Uhr
1. November bis 14. März: nur an Sonn- und Feiertagen von 10 bis 19 Uhr
Bei guter Wetterlage kann der Zeitraum etwas früher beginnen oder auch später enden – bitte telefonisch nachfragen!
Eintritt:
Erwachsene: 5.- Euro
Gruppe ab 20 Personen: 3.- Euro/Person
Kinder (2 – 14 Jahre): 3.- Euro
Gruppe ab 20 Personen: 2.- Euro/Person
Hunde dürfen angeleint mitgenommen werden.
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